Warum Aluminium so schädlich ist und welche Alternativen es gibt

Aluminium bahnt sich seinen Weg in unterschiedlichster Gestalt durch unser Leben. Obwohl es schädlich ist für Mensch und Umwelt begegnet uns Aluminium im Alltag:

  • Verpackungen und Behälter
  • Kaffeekapseln
  • Dosen
  • Espressokannen
  • Kosmetika (Deos, Sonnenschutzmittel, Lippenstifte, Zahnpasta)
  • Medikamente
  • Lebensmittel wie Tee, Kakao, Brezeln und Trinkwasser

Produktion von Aluminium
Aluminiumfolien werden aus Reinaluminium hergestellt, dessen Produktion für die Umwelt eine extreme Belastung darstellt, denn der Aufwand an Energie und Material, sowie die Emission von Schadstoffen sind beträchtlich. Um eine Tonne Aluminium herzustellen, benötigt man circa 15 Megawatt-Stunden Strom. Das entspricht in etwa der Strommenge, die ein Zwei-Personen-Haushalt in fünf Jahren verbraucht. Für dich Alu-Gewinnung wird das Erz Bauxit aus dem Boden gefördert. Jährlich werden ewltweit 125 Mio. Tonnen Bauxit abgebaut, meist in den Tropengürtelregionen. Namhafte Bauxitproduten sind beispielsweise Australien, Guinea, Jamaika und Brasilien.
Beim Abbau des Erzes werden große Flächen in Anspruch genommen, die erst nach einer Rekultivierung wieder nutzbar werden.

Gefahren
Die tolerierbare Grenze der Aluminiumbelastung liegt bei 60 mg pro Person und Woche. Bei kontinuierlicher Überschreitung besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit an:

  • Gedächtnis- und Sprachstörungen
  • Antriebslosigkeit und Aggressivität
  • Demenz
  • Osteoporose und Anämie
  • Lebensmittel
    Lebensmittel, die sauer, basisch oder salzhaltig sind, von Alufolie fernhalten, denn Säure und Salz begünstigen einen Übergang von Aluminium auf die Lebensmittel, z.B. bei Mus, Kompott, Tomaten, sauren Gurken, Sauerkraut, Zitrusfrüche (geschnitten), Salzhering, essighaltigen Marinaden oder Fruchtsäuren.


Tipps und Alternativen

Wer auf seine Gesundheit achten möchte und der Umwelt was Gutes tun möchte, hat viele Alternativen, mit denen man auf die glänzende Folie verzichten kann.

Transport und Aufbewahrung

  • Papiertüten
  • stabile Kunststoffboxen
  • Brotdosen aus Glas oder Edelstahl
  • leere Glaskonserven
  • Bienenwachstücher anstelle von Alufolie oder Frischhaltefolie

Beim Grillen

  • Grillbrett
  • Schaschlikspieße
  • Gemüseblätter, in die man das Grillgut einwickelt.

Bei Pflegeprodukten und Kosmetika

  • Auf Naturkosmetik und aluminiumfreie Produkte achten

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