35 Jahre Switcher

Switcher Robin Cornelius

Relevant ist nicht was wir im Leben schaffen, sondern wie. (Robin Cornelius, November 2014)

Viele werden den Namen kennen, der untrennbar mit Switcher verbunden ist: Robin Cornelius. Der charismatische Schwede wuchs in der Schweiz auf und gründete 1981, noch während seines Studiums der Wirtschafts- und Politikwissenschaft, seine eigene Textilfirma mit dem Wallogo. Die Kollektionen bedienen sowohl den Retail als auch den Bereich Corporate Fashion; es gibt zeitlose Basics sowie saisonale Produkte.

Natürlich steht bei einem Unternehmen die Wirtschaftlichkeit mit an vorderster Front. Doch Switcher war von Anfang an etwas anders. Cornelius setzte bereits zu Beginn auf langfristige Partnerschaften, sowohl bei Mitarbeitern als auch bei Produzenten. So arbeitet Switcher beispielsweise seit über 30 Jahren mit seinem indischen Partner PGC Textile Cooperation zusammen, der Produktionspartner und Anteilseigner ist.

Neben der Kontinuität in Sachen Zusammenarbeit ist das Thema Nachhaltigkeit und Transparenz ein Kernpunkt der Firmenphilosophie. Nicht umsonst ist der Claim von Switcher „Made with respect“. Schon in den 1990er Jahren begann Cornelius Produkte und Produktionsprozesse nachhaltig auszurichten. So wurde 1998 der Switcher-Verhaltenskodex für Lieferanten ausgearbeitet, 2004 die gemeinnützige Switcher-Stiftung gegründet, 2005 das Fair-Trade-T-Shirt Max Havelaar aus 100 Prozent Biobaumwalle lanciert und 2007 eine Kollektion mit CO2-neutralen T-Shirts eingeführt. Weitere Maßnahmen wie die Rückverfolgbarkeit der Produkte, der kontrollierte Wasserverbrauch während der Produktion, eine Kollektion aus recyceltem PET und der Mobilitätsplan der Mitarbeiter folgten.

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Vorreiter für Respekt, Transparenz, Verantwortung für die Umwelt und die Gesellschaft und das Konzept der Nachhaltigkeit – und wofür das alles?

Nicht zuletzt für den Kunden! Für einen mündigen Kunden, der auf sein Produkt vertrauen kann; der weiß, bei wem er kauft und dass er auf die Qualität des Unternehmens setzen kann.

„Wir wollen keine Kunden, sondern Fans, welche ihre Kaufkraft in eine gute Sache investieren. Unsere Erfahrung zeigt, dass Unternehmen, die nicht nur auf die Geldbörse ihrer Kunden abzielen, sondern auf ihre Intelligenz und ihr Gewissen, glaubwürdiger und langfristig erfolgreicher sind“, beschrieb Cornelius schon vor Jahren sein Idealbild des Switcher-Kunden.

Dieses Engagement hat der Textilfirma viele Auszeichnungen eingebracht. So erhielt das Unternehmen beispielsweise 2013 den „Leader“-Status im Brand Performance Check der Fair Wear Foundation. 2014 wurde es beste europäische Marke laut dem Bericht der Clean Clothes Campaign. Und erst im letzten Jahr erhielt es eine Nominierung durch die Fair Wear Foundation für den „Best Practice Award“.

Die Vergangenheit prägt die Zukunft von Switcher. „Die Marke wird uns auch weiterhin positiv überraschen und ehrgeizige Ziele verfolgen. Der Walfisch trägt uns auch durch eine stürmische See zu neuen Ufern. Wir folgen ihm, denn er ist unsere Inspiration. Wir glauben an ihn an die Werte, für die er steht. Unsere Kunden interessiert weder das Was noch das Wie. Sie kaufen Switcher, weil sie wissen Warum. Gemeinsam gehen wir diesen Weg weiter“, kommentiert Stanislas Burki (Head of Marketing & Communication).

Unser Titelbild zeigt Switcher-Gründer Robin Cornelius; Bilder alle © Switcher 

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