Passt dein Fuß auf diese Erde?

Am 1. August war es wieder soweit. Einen Tag früher als noch im Jahre 2017 haben wir alle nachhaltig nutzbaren Ressourcen verbraucht. Von nun an klauen wir die Ressourcen der uns folgenden Generationen. Doch es ist nicht verwunderlich, dass der sogenannte „Earth Overshoot Day“ immer mehr an den Anfang des Jahres rückt.

Derzeit verbraucht die Menschheit die Ressourcen 1,7 mal schneller, als sich die Ökosysteme regenerieren können. In den 70-er Jahren kam es das erste Mal zur Überlastung der Erde. Somit geschah es das erste Mal, dass mehr Ressourcen verbraucht wurden, als vorhanden waren. Konsequenzen sind Abholzung der Wälder, Bodenerosionen, der Verlust biologischer Vielfalt und der Anstieg des Co2 Gehalts in der Atmosphäre. In der Zukunft bedeutet das Klimaveränderung, Dürren, Waldbrände und Wirbelstürme – um nur eine Auswahl an Folgen zu nennen. Würden alle Menschen auf der Erde leben, wie ein Durchschnittsdeutscher, bräuchten wir 2,6 Erden.  Das bedeutet je Kopf werden im Schnitt fünf Hektar benötigt, um all die Energie und Rohstoffe zur Verfügung zu stellen. Unter dem Motto „Passt dein Fuß auf diese Erde?“ bieten viele Organisationen wie z.B. ClimatePartner an, den eigenen „ökologischen Fußabdruck“ zu berechnen.

Um diesen zu verkleinern oder möglichst klein zu halten, gibt es einige Tipps die man einfach in das tägliche Leben einbauen kann:

  • Energieeffizient wohnen (isolieren, bewusst heizen, LED`s installieren..)
  • Kurzstreckenflüge wenn möglich vermeiden
  • Den Einkauf bewusst gestalten (regio-saisonal, bio, Fairtrade)
  • Möglichst auf Tierprodukte verzichten
  • Aus fossiler Energie aussteigen
  • Konsumfreie Hobbys (Wandern, Fahrradfahren)
  • Müll vermeiden (unverpackte Lebensmittel, Mülltrennung)

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