Klimaerwärmung – Keine Erfindung!

Die Klimaerwärmung ist keine Theorie mehr, steigende Wasserspiegel, Naturkatastrophen und monatelange Dürren sind unsere Zukunft.

Im 20.Jahrhundert ist die Durchschnittstemperatur unseres Planeten um 0,74 Grad Celsius gestiegen. Hört sich nicht viel an? Ab 2 Grad Celsius befürchten Experten katastrophale Folgen.

Ziel wäre es, den Temperaturanstieg soweit einzubremsen, sodass wir unter diesen 2 Grad bleiben. So haben wir in unserer Zukunft zwar trotzdem mit Folgen des Klimawandels zu kämpfen, jedoch noch eine Chance das Ruder rumzureißen – um im Optimalfall der Erde die Möglichkeit zu geben, sich zu rehabilitieren.

Um sich zu rehabilitieren, müssten die Emissionen weltweit im Jahr um etwa sieben Prozent reduziert werden.

Doch was müsste theoretisch passieren um eine Kehrtwende in der Klimaentwicklung zu erreichen?
Zu ändern was gerade schief läuft:

  • Wiederverwilderung von Regionen durch native Arten um ökologische um ökologische Prozesse und Dynamiken wiederherzustellen (Vor allem Wölfe)
  • Fördern der Ernährungsumstellung hin zur überwiegend Pflanzen basierter Kost. Die Massentierhaltung verursacht höhere Co2-Ausstöße bei Zuchttieren, die gemeinsam ein Fünftel des weltweiten Treibhausgas – Ausstoßes verursachen
  • Überdenken unserer Ökonomie um die ungleiche Verteilung von Reichtum zu reduzieren
  • Abschaffung der Stromsteuer und hin zur Besteuerung der Energieträger nach ihrem Kohlenstoffgehalt
  • Abschaffung der Dieselsubventionen, um Benzinern, die weniger umweltschädlich sind und mit neuen Technologien zur Sparsamkeit voranschreiten, eine Chance zu geben. Bei steigenden Dieselpreisen könnte Deutschland bis 2020 ihr Klimaziel erreichen. Es ist nicht unbekannt wie empfindlich die Bürger bei steigenden Treibstoffpreisen reagieren.

Selbstverständlich ist die Liste an Maßnahmen die ergriffen werden sollten unendlich. Mit den oben aufgeführten würde sich vieles ändern und die Welt könnte nachhaltig, dramatische Konsequenzen in der Zukunft mindern oder gar verhindern.

Die reichsten zehn Prozent unserer Menschheit produzieren über die Hälfte der globalen Co2-Emissionen. Und obwohl diese zehn Prozent den Zugang zur Bildung und Wohlstand haben, treffen sie jeden Tag erneut schlechte Entscheidungen. Ignoranz steht über Intelligenz. 1989 stand die Menschheit vor der letzten Weltklimakonferenz, die einen bindenden Vertrag aller Nationen zur Folge haben sollte. Damals mit Zielen die realistischer gewesen wären. Im Pariser Abkommen sind alle Nationen zusammengekommen um sich zu vereinigen, die Erwärmung des Planeten bis Ende des Jahrhunderts unter der gefährlichen zwei Grad Grenze zu halten. Zwei Jahre und einen Präsidentenwechsel später, gaben die Vereinigten Staaten bekannt, aus dem Bündnis auszutreten. Als zweitgrößter Treibhausgasemittent kann allein die USA den Planeten um 0,3 Grad Celsius erwärmen, was die Realisierung des Jahrhundertziels gar unerreichbar werden lässt.

Und so geschieht es immer wieder, dass Gedanken Macht bekommen, die den Menschen sagen: „Warum soll ich verzichten, wenn die Anderen es nicht tun?“ „Ich habe schon genug getan, jetzt sind die Anderen dran!“.

Doch ändert Keiner etwas, springen wir alle gemeinsam – ob schuldig oder unschuldig, tätig oder untätig – Hand in Hand in den Abgrund.

Mehr Infos zum Thema Klimaerwärmung folgen in Kürze…

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